Fahrzeuge der FF Nienstedten

Klein(lösch)boot KLB Typ 1 
(Feltz-Boote, Hamburg-Finkenwerder)

 

Seit 2005 verfolgt der Vorstand des Fördervereins gemeinsam mit der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedten ein Vorhaben, das in seiner Ausgestaltung bislang einmalig ist für die Zusammenarbeit zwischen einem gemeinnützigen Träger und der Behörde für Inneres bzw. der Feuerwehr Hamburg.

Einige größere Spenden (überwiegend aus privater Hand) hatten die Möglichkeit eröffnet, den Bau eines Kleinbootes in Auftrag zu geben. Damit verbunden war die intensive Abstimmung mit allen maßgeblichen Stellen zwecks Erarbeitung eines gemeinsamen Konzepts. In Teufelsbrück konnte schließlich am 8. Februar 2008 die Bootstaufe durchführt werden. Anwesend waren der Innensenator, Udo Nagel, der Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg, Hermann Jonas, und weitere Personen, die das Projekt unmittelbar unterstützt haben.

Zwar unterhält die Feuerwehr Hamburg an der Unterelbe einige Kleinboote als Rettungsmittel - sowohl bei Freiwilligen Feuerwehren als auch an Wachen der Berufsfeuerwehr. Doch im Bereich des Fähranlegers Teufelsbrück, von dem aus täglich bis zu 6.000 Menschen ihren Arbeitsplatz im Airbus-Werk erreichen, war trotz etwa 25 Jahre währenden erfolglosen Bemühens kein Boot dauerhaft stationiert. Denn die DLRG ist hier nur zeitlich begrenzt und zudem überwiegend in anderen Küstenabschnitten präsent. Die Sicherheitslage in diesem Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Nienstedten wird mit dem neuen Boot nun deutlich verbessert.

Der weitere Betrieb wird ausschließlich vom Förderverein finanziert. Dies ist allein durch die laufenden Beiträge und Spenden der Fördermitglieder möglich, die damit einen wichtigen Teil an Sicherheit in Nienstedten und auf der Unterelbe gewährleisten.

Technische Daten: Hersteller Feltz Bootswerft, Hamburg-Finkenwerder, Baujahr 2008. Aluminium-Mehrzweckboot nach dem Standard der Feuerwehr Hamburg, Länge 5,10 m, Breite 2,00 m, unsinkbar. Fest eingebauter Steuerstand mit Wetterschutz, Außenbordmotor Typ Honda, 4m-Band Sprechfunkgerät. Es finden acht Personen Platz an Bord, und neben der vorhandenen üblichen Wasser-Rettungsausrüstung lassen sich Löschgeräte aufnehmen.

Bilder von der Entstehung des Bootes